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Unterrichts­fächer

Am Gymnasium Rodenkirchen wird eine Vielzahl von unterschiedlichen Fächern angeboten, die überwiegend durchgängig bis zum Abitur belegt werden können.

Biologie

  • Das Fach
  • Biologie Heute
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Wie funktioniert das Leben? Keiner geringeren Frage stellt sich die Biologie. Aus unserem alltäglichen Leben ist sie deswegen gar nicht mehr wegzudenken. Die Biologie erklärt den Aufbau der Natur und hilft uns das Leben besser zu verstehen. Hierfür forschen Biologen ununterbrochen an den wichtigsten Fragen des Lebens. Ohne diese Forschungen und die zahlreichen Entdeckungen wäre ein Leben, so wie wir es heute kennen, nicht vorstellbar.
Wenn Du dich also dafür interessierst, wie die Welt, ihre Lebewesen und die Natur funktioniert, du gerne experimentierst und abwechslungsreichen Unterricht suchst, bist du in der Biologie genau richtig aufgehoben.

Quelle: siehe Seitenende.

Die Biologie hat alle Bereiche unseres Lebens erreicht. Sei es die Medizin oder ein nachhaltiger Umgang mit unserer Umwelt. Die Verbindung von Natur- und Geisteswissenschaften schafft die Biologie wie keine andere Fachrichtung. Um z.B. die Fragen nach dem Wert eines Menschenlebens oder dem Einsatz von Gentechnik zu klären, werden Sachverhalte in naturwissenschaftlichen, gesellschaftlichen und moralischen Bewertungskriterien erfasst und ethische sowie moralische Grenzen offenbart.
Individuell erfolgt eine Bewertung, unter Abwägung verschiedener Handlungsoptionen und Entscheidungsmöglichkeiten. Auf diese Weise soll Schülerinnen und Schüler ein reflektierter, eigenständiger und verantwortungsbewusster Umgang mit technischen Entwicklungen und der naturwissenschaftlichen Forschung ermöglicht werden, um aktiv an einer gesellschaftlichen Kommunikation teilnehmen zu können.

Quelle: siehe Seitenende.

Biologen findet man hauptsächlich in der Forschung. Hier untersuchen sie Strukturen und Vorgänge bei Menschen, Tieren, Pflanzen, Mikroorganismen, Viren und Bakterien. Daneben gibt es aber noch ganz andere Branchen in denen man als Biologie beschäftigt sein kann. Dazu zählen u.a.:

  • Hochschulen und Forschungsinstitute
  • Unternehmen der Pharma- und Chemieindustrie, z.B. in der Produktentwicklung, Presseabteilung, Umweltmanagement oder als Laborant
  • Gesundheitswesen, z.B. in Apotheken
  • Botanische und zoologische Gärten und Naturparks
  • Öffentlichen Verwaltungen, z.B. bei Umweltämtern, im Naturschutz
  • u.v.m.
Quelle: siehe Seitenende.
Curriculum Sek. I (G9)
Curriculum Sek. I
Curriculum Sek. II
Leistungs­bewertung
Angaben zur Facharbeit

Chemie

  • Das Fach
  • Was ist Chemie?
  • Perspektiven
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Seit Beginn der Menschheit dient das Wissen um Stoffeigenschaften und Stoffumwandlungen dazu, sich in der Konfrontation mit der Natur zu behaupten. In diesem Zusammenhang gibt die Chemie der Beschäftigung mit Stoffen und Stoffumwandlungen ein exaktes naturwissenschaftliches Fundament. Aufgrund ihrer Erkenntnisse und ihrer weitreichenden Anwendungen ist dieses Fach eine naturwissenschaftliche Basisdisziplin.

Ob bewusst oder unbewusst: Die Chemie begleitet uns ein Leben lang. Zeugung, Wachstum, Alterung und selbst der Tod beruhen auf biochemischen Prozessen. Die Bildung der Elemente im Kosmos, die Entstehung der Planeten und Sonnen  und die Veränderung der Umwelt sind an das Zusammenwirken chemischer Reaktionen gebunden. Auch an der Produktion und Analyse vieler Alltagsgegenstände von Lebensmitteln über Kleidung bis hin zu Computern ist die Chemie beteiligt. Die Herstellung wirksamer Medikamente, die Entwicklung der Elektromobilität und die Erforschung neuer, umweltfreundlicher Werkstoffe wäre ohne die Chemie nicht möglich.

Quelle: siehe Seitenende.

Wie kennst du die Chemie? Das was knallt und stinkt? Lange Laborkittel, dicke Handschuhe und große Schutzbrille? Atome, Moleküle und Reaktionen? Aufwendige Glasapparaturen und brodelnde Flüssigkeiten? Das alles sind sicherlich Teile des Gesamtbildes und kommen im Alltag eines Chemikers auch definitiv vor, aber Chemie ist noch viel mehr als das! Sie beschäftigt sich mit sämtlichen atomaren und molekularen Prozessen und Reaktionen, erschafft in Synthesen gänzlich neue Stoffe, erforscht und misst mit komplexen Geräten Energieumwandlungen bei chemischen Reaktionen oder nutzt neueste physikalische Methoden, um die räumliche Struktur von Molekülen zu ergründen. Chemie ist überall um uns herum: Die gesamte Natur besteht aus vernetzten chemischen Prozessen, Materialforscher entwickeln immer neue Werkstoffe für technische Geräte, verschiedene geologische und klimatische Vorgänge lassen sich auf chemische Reaktionen zurückführen. Alle Stoffe stehen im steten Austausch und Wandel.

Quelle: siehe Seitenende.

In der Industrie wirst du vor allem in der Pharmaindustrie, bei der Kunststoffproduktion und -entwicklung, der Erdölindustrie oder auch in der Lebensmittelbranche mögliche Arbeitgeber finden. Im Fokus stehen dabei Produktentwicklung, Prozessoptimierung oder die Qualitätssicherung. Hier kannst du also dein erworbenes Fachwissen nutzen, um neue Synthesewege zu entdecken, die Ressourcen- und Schadstoffnutzung in chemischen Prozessen zu minimieren, neue Katalysatoren entwickeln oder deine Expertise im Umgang mit Analytikinstrumenten voll ausspielen.

Das waren natürlich nur ein paar Beispiele, aber du erahnst vielleicht wie viele Bereiche in diesem Industriezweig auf deine Erfahrungen und Fähigkeiten als Naturwissenschaftler setzen. Auch der Vertrieb in Chemieunternehmen kann ein Weg sein, auf dem du dein Wissen anwenden kannst, um potentielle Kunden vom Produkt deines Unternehmens zu überzeugen. Dein Gehalt bewegt sich zum Berufseinstieg in etwa im Rahmen eines wissenschaftlichen Mitarbeiters, allerdings bieten dir Industrie und Wirtschaft mehr Chancen Karriere zu machen und entsprechend mehr zu verdienen.

Wenn du zum Beispiel im Laufe deiner Ausbildung betriebswirtschaftliche Zusatzqualifikationen erworben hast oder vorhast zu erwerben, kannst du auch Schnittstellen zwischen Forschung und Management in Unternehmen besetzen oder du wagst einen Vorstoß in Richtung Unternehmensberatung. Es gibt aber auch einige Bereiche, in denen Chemikerinnen und Chemiker gesucht werden, die dir vielleicht nicht sofort eingefallen wären. So bestehen die Möglichkeiten, sich in Richtung öffentlicher Dienst (z.B. in Umweltämtern) zu orientieren oder als Wissenschaftsjournalist aktuelle Forschungsthemen journalistisch aufzuarbeiten und in Wissenschaftsmagazinen auch Menschen außerhalb des Fachpublikums leichter zugängig zu machen.

Die Chemie ist eine hochdynamische, relevante und zukunftsweisende Naturwissenschaft und wird es voraussichtlich auch immer bleiben. Immer neue Zweige, Anwendungsgebiete und interdisziplinäre Kooperationen entstehen und bieten dir zahlreiche Spezialisierungsmöglichkeiten und vor allem gute Berufsaussichten.

Quelle: siehe Seitenende.
Curriculum Sek. I
Curriculum Sek. I (G9)
Curriculum Sek. II
Leistungs­bewertung
Leistungs­bewertung Distanz­lernen
Angaben zur Facharbeit

Deutsch

  • Das Fach
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"Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt." Ob man dieser Aussage von Wittgenstein in dieser Absolutheit zustimmen mag, lässt sich diskutieren. Eines macht dieses Zitat aber deutlich: Sprache stellt einen elementaren Bestandteil unserer Identität dar und ist sowohl für unsere individuelle als auch soziale Entwicklung unentbehrlich. Bei jeglichem Denken, Handeln und Tun greifen wir auf Sprache zurück. In der Schule fällt die komplexe Aufgabe, die Sprachentwicklung und das Sprachgefühl zu bilden und fördern, in besonderem Maße dem Fach Deutsch zu.

Sprechen und Zuhören, Schreiben und Lesen, Umgang mit Texten und Medien sowie die Reflexion über Sprache – das ist der weitgefächerte Kernbereich des Fachs Deutsch. Die Schüler erwerben die Kompetenz, Texte zu rezipieren und zu produzieren. Dabei setzen sie sich zunehmend auch mit der ästhetischen Dimension von Literatur auseinander und sind in der Lage, im Bewusstsein der Systemhaftigkeit von Sprache und deren Ausdrucksvielfalt, Sprache differenziert zu nutzen. Die Auseinandersetzung mit Literatur und die Arbeit an der eigenen Sprache sind Bausteine in der Entwicklung der Persönlichkeit der Schüler und Schülerinnen und ermöglichen die Erweiterung ihres Weltverständnisses.

Quelle: siehe Seitenende.
Curriculum Sek. I (G9)
Curriculum Sek. II

Englisch

  • Sekundarstufe I
  • Einführungs­phase
  • Qualifikations­phase
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Der noch weitgehend spielerisch und imitativ angelegte Englischunterricht der Grundschule wird beim Übergang zum Gymnasium in systematischerer Weise  fortgesetzt. In den ersten Wochen knüpft der Unterricht noch recht eng an die, im verschiedenen Maße an den Grundschulen erworbenen Kompetenzen an, um erreichtes weiter zu festigen und Vorkenntnisse unserer neuen Schüler anzugleichen. Danach werden die kommunikativen Kompetenzen (Hör-/ Sehverstehen, Sprechen, Leseverstehen, Schreiben) und die diese stützenden sprachlichen Mittel systematisch durch zahlreiche Übungsformen in unterschiedlichen sozialen Arrangements (Einzel-, Partner- oder Gruppenarbeit) erweitert und vertieft.

Neben den genannten Kompetenzen erlernen und festigen die Schülerinnen und Schüler in der Sekundarstufe 1 auch immer mehr methodische Kompetenzen, die ihnen das selbstständige Arbeiten im Unterricht und zu Hause erleichtern. Neben diesen Inhalten erweitern die Schülerinnen und Schüler auch ihre interkulturelle Kompetenz, indem sie über die Jahre anhand der verschiedenen Unterrichtsinhalte soziokulturelles, geographisches und politisches Wissen über die englischsprachige Welt erwerben. Diese hier nur kurz umrissene Progression der fremdsprachlichen Kompetenz im Fach Englisch wird neben dem Lehrwerk von zahlreichen anderen Unterrichtsinhalten und -Gegenständen ergänzt.

Quelle: siehe Seitenende.

Der dreistündige Unterricht in der Einführungsphase dient der Ergänzung und Abrundung der in der Sekundarstufe 1 erworbenen Kompetenzen, Kenntnisse und Fertigkeiten sowie der Vorbereitung auf die Arbeit in der abiturrelevanten Qualifikationsphase (Jahrgangsstufen 11/12). Textsortenvielfältige, authentische Texte (Zeitschriftenartikel, Kurzgeschichten, Radiobeiträge, Podcasts und andere Original-Medien) treten an die Stelle von eigens für den Unterricht erstellten Materialien.

Außerdem wird eine englischsprachige Ganzschrift – üblicherweise ein Roman – gelesen sowie ein Film analysiert. Der Unterricht unterscheidet sich insofern von dem der Sekundarstufe 1, als dass von nun an weniger reine Grammatik- und Wortschatzübungen, die auch schon in der Jahrgangsstufe 9 immer mehr zugunsten anwendungsorientierter Lerninhalt in den Hintergrund treten, angeboten werden und sich der Unterricht stattdessen mehr auf die Analyse von im weiteren Sinne literarischen sowie Sach- und Gebrauchstexten konzentriert. Auch die Präsentation und Debatte bestimmter Inhalte wird weiter gefördert.

Quelle: siehe Seitenende.

Der Englischunterricht wird in Grundkursen mit drei Wochenstunden und in Leistungskursen mit fünf Wochenstunden unterrichtet. Beide Kursarten tragen dazu bei, die übergeordneten Ziele der Studierfähigkeit und der interkulturellen Handlungsfähigkeit der Schüler in beruflichen und privaten Zusammenhängen zu erreichen. Pro Quartal wird ein inhaltlicher Schwerpunkt gesetzt und mit verschiedenen Text- und Medienarten exemplarisch ausgestaltet, anhand derer kritischen Analyse die verschiedenen kommunikativen, Text- bzw. Medien bezogene, interkulturelle und methodische Kompetenzen gefördert werden.

Quelle: siehe Seitenende.
Curriculum Sek. I
Curriculum Sek. II
Leistungs­bewertung
Angaben zur Facharbeit
Leistungs­bewertung Distanz­lernen

Erd­kunde

  • Das Fach
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Das Fach Erdkunde gehört dem gesellschaftswissenschaftlichen Aufgabenfeld an. Ziel des Unterrichts ist es, sich mit verschiedenen Perspektiven des Raums vertraut zu machen. Das Fach Erdkunde besteht aus der physischen Geographie sowie der Humangeographie, welche im Schulalltag prägend ist. Die Schülerinnen und Schüler erkennen globale und regionale räumliche Verflechtungen und sie setzen sich gezielt mit den Menschen-Umwelt-Beziehungen auseinander. Die kausalen räumlichen Zusammenhänge (Ursache und Wirkung) von Phänomenen und Prozessen sind zentraler Bestandteil des Erdkundeunterrichts.

Das Fach Erdkunde stärkt das interdisziplinäre Lernen und eine multiperspektivische Beurteilung von Sachverhalten steht im Fokus. Der Begriff der Nachhaltigkeit zieht sich dabei wie ein „roter Faden“ durch die Curricula und die verschiedenen Themen.

Quelle: siehe Seitenende.
Curriculum Klasse 6 (G9)
Curriculum Sek. I
Curriculum EF
Curriculum Q-Phase
Leistungs­bewertung

Fran­zö­sisch

  • Das Fach
  • Perspektiven
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Schon seit dem Mittelalter gingen von der französischen Kultur in Europa maßgebliche Impulse aus. Gotik, Absolutismus und Aufklärung, Menschenrechte und der Code Napoléon, Realismus, Impressionismus, Avantgarde und Nouvelle Vague sind nur einige Beispiele dafür, in welch entscheidendem Maß unser Nachbarland die europäische Kultur- und Geistesgeschichte mitgeprägt hat. Große französische Schriftsteller, die besonders im Unterricht der Oberstufe immer wieder in Teilen auftauchen – sei es Molière, Descartes, Voltaire, Rousseau, Hugo, Balzac, Flaubert und Sartre – haben prägend zur gemeinsamen europäischen Identität beigetragen. Von französischen Philosophen und Forschern stammen bedeutende Theorien und Erkenntnisse im Bereich der Wissenschaften.

Im Unterricht können die Schüler den weiten Einflussbereich Frankreichs in Vergangenheit und Gegenwart nacherleben, indem sie sich mit ausgewählten Werken und Persönlichkeiten aus Literatur, Theater und Film, Wissenschaft, Kunst, Philosophie und Musik beschäftigen. Gleichzeitig treten ihnen Spannungen unserer Zeit unmittelbar vor Augen, indem sie sich beispielsweise mit Problemen gesellschaftlicher Randgruppen (dans les banlieues), Fragen der „Einen Welt“ und Erfahrungen Frankreichs und Kanadas als Immigrationsländer auseinandersetzen (le maghreb, canada). Die Schüler erfahren Beispielhaftes über Geschichte, Kultur und Gesellschaft Frankreichs, lernen Belgien, die französischsprachige Schweiz, Québec, ein Land des Maghreb und weitere frankophone Gebiete kennen. Sie vergleichen Gewohnheiten im Bereich von Familie und Alltagsleben mit ihren eigenen Erfahrungen und begegnen Traditionen und Phänomenen, in denen sich die spezifisch französische Ausprägung in Kultur und Zivilisation besonders deutlich zeigt.

Quelle: siehe Seitenende.

Frankreich ist der wichtigste Handelspartner Deutschlands. Diese Beziehung erfasst Wirtschaft, Kultur und Politik, sodass die Schüler mit soliden Französischkenntnissen ihre beruflichen Perspektiven auch im Hinblick auf den Weltmarkt erheblich erweitern. Aufenthalte und Praktika im französischsprachigen Ausland können den Schülern interessante Einblicke in das Arbeitsleben und weiterführende Kontakte vermitteln. In diesem Kontext ist es erforderlich, dass sich der Französischunterricht bei der Ausbildung von kommunikativen Fertigkeiten und interkultureller Handlungsfähigkeit auf konkrete Anwendungsbezüge konzentriert.

Quelle: siehe Seitenende.
Curriculum Sek. I
Curriculum EF
Curriculum Q1
Curriculum Q2
Leistungs­bewertung
Leistungs­bewertung Distanzlernen
Angaben zur Facharbeit

Ge­schich­te

  • Immer im Wandel
  • Das Fach
  • Politische Bildung
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Historiker haben in zweierlei Hinsicht Glück. Erstens: Geschichte ist eben nicht gleichzusetzen mit der Vergangenheit, sondern nur das, was Menschen über die Vergangenheit erzählen. Diese Erzählungen sind an Perspektiven gebunden und enthalten zahlreiche Urteile: Was ist eigentlich ein Ereignis? Von welchen Ereignissen erzählen wir, von welchen nicht? Welche logischen Beziehungen zwischen Ereignissen behaupten wir? Legen wir den Fokus auf das Wirken von Persönlichkeiten oder nehmen wir gesellschaftliche und soziale Entwicklungen besonders in den Blick? Aus all dem folgt: Historische Objektivität ist nur näherungsweise zu erreichen. Die Arbeit mit den Zeugnissen der Vergangenheit wird also nie abgeschlossen sein, es bleibt also immer spannend und immer etwas zu tun.

Quelle: siehe Seitenende.

Die Bezugswissenschaft des Faches Geschichte in der Schule ist die Geschichtswissenschaft. Die Methoden des historischen Arbeitens an Quellen und Darstellungen schriftlicher und nichtschriftlicher Art werden von dort übernommen und finden sich in einer an die Jahrgangsstufe und die Kursart angepassten Weise im Unterricht wieder. Der eingangs dargestellte Konstruktcharakter von Geschichte wird deutlich gemacht und die Schülerinnen und Schüler dazu angeleitet vorgegebene Konstruktionen zu hinterfragen und durch eigene Erzählungen auf der Basis von Quellenarbeit Geschichte zu rekonstruieren. Die Schülerinnen und Schüler werden dazu angeregt, sich mit den unterschiedlichsten Geschichtsquellen zu beschäftigen: die Befragung von Zeitzeugen, historische Bauwerke in der Umgebung der Schule, der Besuch eines historischen Museums oder die reichen Möglichkeiten des Internets seien nur wenige Beispiele.

Freilich - im Geschichtsunterricht wird das Rad nicht neu erfunden. Als Lehrende und Lernende stehen wir wie Zwerge auf den Schultern von Riesen. Wir können annehmen, dass wir weit sehen, aber auch nur, weil Fachhistoriker für uns große Arbeit geleistet haben. Das geschichtliche Wissen wird sich daher wesentlich auf Darstellungen beziehen, die den gegenwärtigen Forschungsstand spiegeln. Die Multiperspektivität kommt dabei nicht zu kurz, denn zu einer historischen Frage werden stets mehrere Perspektiven sowohl in Quellen als auch in Darstellungen berücksichtigt. Einen radikal-dekonstruktivistischen Ansatz der Geschichtsdidaktik, der Darstellungen aus dem Geschichtsunterricht möglichst verbannen möchte und die Schülerinnen und Schüler mit Quellenmaterial überflutet, gehört nach unserer Auffassung in die 70er Jahre und nicht in einen zeitgemäßen Geschichtsunterricht.

Quelle: siehe Seitenende.

Das Fach übernimmt einen wichtigen Beitrag zur historisch-politischen Bildung. Kerngedanke ist, dass das Fach Geschichte den Schülerinnen und Schülern dazu verhilft ihr Geschichtsbewusstsein zu reflektieren. Geschichtsbewusstsein ist eine meist unterbewusste Instanz, die geschichtliches Wissen, Halbwissen, Urteile, Deutungen und Erinnerungen zusammensetzt. Menschen leben in der Zeit und ahnen, dass die Gegenwart in irgendeiner Beziehung zur Vergangenheit steht. Der Geschichtsunterricht verhilft nun dieses oft diffuse Bewusstsein der eigenen und kollektiven Geschichtlichkeit zu reflektieren und einer rationalen Prüfung zugänglich zu machen. Schülerinnen und Schüler können durch den Geschichtsunterricht sensibilisiert werden historische Deutungen, die ihnen etwa auf dem Feld der Politik begegnen, rational zu prüfen und Stellung dazu zu beziehen. Das Bewusstsein der Geschichtlichkeit verhilft dazu die Gegenwart historisch zu relativieren (im positiven wie auch im negativen Sinne). Sie schafft ein Möglichkeitsbewusstsein. Nichts muss so sein, wie es jetzt ist. Es war anders und es kann auch anders werden.

Quelle: siehe Seitenende.
Curriculum Klasse 6 (G9)
Curriculum Sek. I
Curriculum Sek. II
Curriculum Zusatzkurs Q2
Leistungs­bewertung
Leistungs­bewertung im Distanz­lernen

Infor­matik

  • Das Fach
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Die Bedeutung der Informatik im täglichen Leben nimmt beständig zu. Sie macht den Computer inzwischen nicht mehr nur zur Arbeitsmaschine, sondern auch zum Medium, Wissens­träger, Manager, Unterhaltungskünstler und Steuerungs­instrument.

Alle diese Aspekte spielen im Unterricht am Gymnasium Rodenkirchen eine Rolle. Im Fach Informatik steht das „Pro­grammieren“, also das Erlernen von Programmier­sprachen, besonders im Fokus.

Für die einzelnen Jahrgänge bedeutet das:

  • Jgst. 6: u.a. Programmieren mit Scratch
  • Jgst 9/10 (Differenzierungs­bereich): u.a. Programmieren mit Python, Erlernen von html/css, Steuerung von Robotern (Robopro)
  • EF: Programmieren mit Java (Greenfoot / BlueJ)
  • Jgst. Q1-Projektkurs: Programmierung von Robotern (Lego-Mindstorms)

Das Gymnasium Rodenkirchen verfügt über zwei große Computerräume und einige iPad-Wagen mit je 30 Geräten sowie zahlreiche Baukästen (Lego-Mind­storms und Fischertechnik-­Robopro).

Die Voraus­setzungen für eine erfolgreiche Mitarbeit sind die Fähigkeit zum abstrahierenden und logischen Denken, die Freude am zielstrebigen Ausprobieren bzw. systematischen Experimentieren und die Bereitschaft, auch einige Zeit mit der Bearbeitung von Problemen mittels Computer zu verbringen („Tüfteln“).

Wir nehmen regelmäßig am Wettbewerb „Informatik-Biber“ und am „Jugendwettbewerb Informatik“ teil.

Curriculum Sek. I
Curriculum EF
Curriculum Q-Phase
Leistungs­bewertung
Angaben zur Facharbeit
Q1 Projektkurs

Kunst

  • Das Fach
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In den Jahrgängen der Sekundarstufe I und II wird regulär und bedarfsdeckend Kunst unterrichtet. In den Jahrgängen 8 und 10 findet leider in den G9 Stufen nur epochal Unterricht statt. Als zusätzliche Angebote an unserer Schule können Schülerinnen und Schüler im Differenzierungsbereich im 8. Jahrgang und in der Oberstufe Kunst als Schwerpunktkurs bzw. Leistungskurs wählen.

Die Tatsache, dass unsere Schule auf eine lange Tradition von Kunst-Leistungskursen zurückblicken kann, eine Kunst-AG erfolgreich arbeitet und es zahlreiche Projekte gibt, bei denen Klassen und Kurse vertiefend künstlerisch tätig sind, zeigt, wie wichtig die künstlerische Bildung ist.

Neben den Inhalten des Zentralabiturs orientieren wir uns an den durch die Kernlehrpläne vorgegebenen Kompetenzen, die allgemein zu Studierfähigkeit führen sollen. Mit dem Einsatz neuer Medien versuchen wir, den Anforderungen des modernen Arbeitsmarktes zu entsprechen, wollen aber auch die traditionellen handwerklichen Verfahren lehren.

Im Fach Kunst gibt es verschiedene Themen, Inhalte, Verfahren, Techniken und Begriffe, die wir in den verschiedenen Jahrgängen schwerpunktmäßig umsetzen.

Bereits in der Sekundarstufe I geht es im Fach Kunst um die Schulung der Kreativität und der Vorstellungskraft, die Entwicklung eigener Bilder und das experimentelle Erproben bildnerischer Techniken. Die Vielfalt der Themenbereiche erstreckt sich von Plastizieren, Arbeiten mit Fundstücken, Sach- und freiem Zeichnen, Malerei, Drucktechniken, Design Bildbearbeitung am PC, Fotografie und großformatigen Projekten.

In der Sekundarstufe II folgen wir den Zentralabiturvorgaben, nehmen uns aber auch Raum für Experimente und projektorientiertes Arbeiten.

Übergreifende Kooperationen finden mit anderen Fächern wie z.B. Musik und Literatur sowie den Sprachen statt, gerne helfen wir bei der Bühnenbildgestaltung für Konzerte und Theateraufführungen. Thematisch zum Unterricht passende Ausstellungen in Museen in Köln und im Umland nehmen wir für Besuche und die Gestaltung eigener Führungen wahr. Die Teilnahme an Wettbewerben sind ein großer Anreiz für uns.

Neben den wechselnden Ausstellungen von Schülerarbeiten in den Rahmen auf den Fluren des Hauptgebäudes, haben wir nun mit der Bereitstellung von Vitrinen im Neubau eine fantastische Möglichkeit gefunden, noch viele Werke mehr zu zeigen.

In Zukunft stehen mit zwei Graffiti-Gemälden an Wänden in der Schule große Vorhaben an.

Bitte kontaktieren Sie uns bei Fragen und Vorschlägen. Gerne kooperieren wir mit außerschulischen Lernpartnern an schulfremden Orten oder nehmen Materialspenden wie Linoleum, Papier und z.B. Farben an.
Auch an Ausstellungsmöglichkeiten an öffentlichen Orten sind wir interessiert.

Curriculum Klasse 5 & 6 (G9)
Curriculum Sek. I
Curriculum Sek. II
Leistungs­bewertung
Leistungs­bewertung Distanz­lernen
Angaben zur Facharbeit

Latein

  • Das Fach
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Latein ist in der langen europäischen Geistesgeschichte die wichtigste und am meisten gesprochene Sprache gewesen. Seit den Zeiten des römischen Imperiums hat sie sich als Verkehrssprache und ´lingua franca´ zunächst über den gesamten Mittelmeerraum, dann auch über die Grenzen des ehemaligen römischen Imperiums hinaus in Europa ausgebreitet und ist bis ins Mittelalter die entscheidende Kultursprache der europäischen Geschichte.

Latein ist nicht nur die ´Mutter´ der modernen romanischen Sprachen (Französisch, Spanisch, Portugiesisch, Italienisch, Rumänisch), sondern lateinische Begriff haben in hohem Maße auch Eingang in die englische und die deutsche Sprache gefunden. Latein begegnet uns täglich, in ´gewählten´ ( „redundant“) oder alltäglichen („quitt“, „klammheimlich“, „peinlich“)  Formulierungen, in Produktnamen („Nivea-Creme“), in Fremdwörtern („Minorität“) und Fachbegriffen („Fraktur“).

Latein lebt fort!

Auch heute noch ist Latein die Schlüsselsprache in vielen Naturwissenschaften: Fachbegriffe in der heutigen Rechtswissenschaft, der Medizin, den Naturwissenschaft sind lateinisch. Die Inhalte im Lateinunterricht vermitteln Allgemein- und Orientierungswissen, die Auseinandersetzung mit grammatikalischen Strukturen fördert problemlösendes  Denken und genaues Arbeiten.

Quelle: siehe Seitenende.
Curriculum Sek. I (G9)
Curriculum Sek. I
Curriculum EF
Curriculum Sek. I​I
Modul zu Schule der Vielfalt
Leistungs­bewertung Sek. I (G9)
Leistungs­bewertung Sek. I
Leistungs­bewertung Sek. II
Leistungs­bewertung Distanz­lernen
Ratgeber Eltern Latein Cornelsen-Verlag
Warum Latein? Darum!
Lateinkind

Mathe

  • Das Fach
  • Taschenrechner
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Schon die alten Hochkulturen der Menschheit entwickelten neben Sprache und Schrift von Anfang an auch Mathematik. Ihnen war klar, dass die Beschäftigung mit Zahlen und den Zusammenhängen verschiedener Größen die vielleicht wichtigste Voraussetzung war, die Welt zu entwickeln und technisch zu bearbeiten. Neben dieser Seite steht von Beginn an auch die Freude des Menschen daran, mit Logik und Verstand den eigenen Horizont zu erweitern und die Grenzen seines Geistes zu erkunden. Der Umgang mit Mathematik prägt den menschlichen Verstand, schult Präzision und klare Strukturen. So wurde Mathematik eine der grundlegenden Kulturtechniken der Menschheit – ein Weltkulturerbe, das nicht besichtigt werden kann, uns aber täglich begegnet.

Im Unterricht erwerben die Schülerinnen und Schüler diese elementare Kulturtechnik: Die Welt zu erfassen, Probleme mathematisch zu strukturieren und zu bearbeiten, Größen in (funktionale) Beziehungen zueinander zu setzen, Lösungen begründet zu verallgemeinern und die Logik hinter einer Erkenntnis argumentativ zu vertreten – alles das ist Mathematik, nicht nur das Rechnen.

Quelle: siehe Seitenende.

Schon ganz zu Anfang haben wir uns dafür entschieden, in der gymnasialen Oberstufe mit einem graphikfähigen Taschenrechner (GTR) zu arbeiten und nicht mit einem Computer-Algebra-System (CAS). Unsere Hoffnung, dadurch mathematisches Denken stärker in den Vordergrund stellen zu können als die Computertechnik, hat sich bislang erfüllt. Der GTR ist ein wichtiges Hilfsmittel für den Unterricht, beherrscht diesen aber nicht. Wichtiger als eine Tangentensteigung auf Knopfdruck bestimmen zu können ist für uns die Kenntnis davon, wie die Tangentensteigung mit anderen mathematischen Größen zusammenhängt.

Quelle: siehe Seitenende.
Curriculum Klasse 5​ (G9)
Curriculum Klasse 5
Curriculum Klasse 6 (G9)
Curriculum Klasse 6
Curriculum Klasse 7 (G9)
Curriculum Klasse 8
Curriculum Klasse 9
Curriculum EF
Curriculum Q-Phase
Leistungs­bewertung
Angaben zur Facharbeit
Curriculum EF Vertiefungskurs

Musik

  • Das Fach Musik
  • Musik am GymRo
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Musik ist für den Menschen Teil seiner täglichen Erfahrung, ob unbewusst im Hintergrund und eingebunden in seine Alltags­handlungen oder in bewusster und empathischer Hinwendung und Nutzung.“ (Kernlehrplan Musik)

Unser Musiku­nterricht erfüllt die Aufgabe, die Schüler*innen zu befähigen, ihre künstlerisch-­ästhetische Identität zu finden, ihr kreatives und musikalisches Gestaltungs­potential zu entfalten und kulturelle Orientierung zu erlangen. (Vgl. hierzu unsere Curricula unter Downloads)

Das Fach Musik wird in der Sekundarstufe I in den Klassen 5, 8 und 9 jeweils zwei Stunden durchgehend und in den Klassen 6 und 10 jeweils zwei Stunden halbjährlich unterrichtet. In der gymnasialen Oberstufe werden je nach Wahl­verhalten zwei bis drei Grundkurse pro Jahrgang angeboten.

Die musikpraktische Erfahrung hat einen hohen Stellenwert im Musik­unterricht am Gymnasium Rodenkirchen. Der Fachschaft stehen ein Praxisraum, ein Keyboard­raum und ein Bandraum zur Verfügung, in denen Musikpraxis im Unterricht umgesetzt werden kann. Wir nutzen nach Möglichkeit auch die musikpädagogischen Angebote der Oper und der Philharmonie Köln.

Die Fachschaft Musik bietet folgende Arbeitsgemeinschaften an:

Neben dem jährlichen Konzert und dem Kulturabend „GyRoKult“ verantwortet die Fachschaft Musik die musikalische Gestaltung verschiedener Schulver­anstaltungen wie z.B. Einschulung, Tag der offenen Tür, Gottesdienste und Preis­verleihungen.
Curriculum Sek. I (G9)
Curriculum Sek. I
Curriculum Sek. II
Curriculum Sek. II​ (Abitur 2022)
Leistungs­bewertung​
Leistungs­­bewertung​ Distanzlernen
Angaben zur Facharbeit

Pädagogik

  • Das Fach
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Pädagogik hat als wesentliches Ziel die Aufklärung über Erziehungsprozesse, um Menschen zu einem verantwortlichen Leben in dieser Zivilisation zu befähigen. Da Erziehung und Bildung zu den wesentlichen Phänomenen und Erfordernissen unserer heutigen Gesellschaft gehören, ist die Erörterung pädagogischer Sachverhalte und Probleme auch in ihrer historischen Dimension in der Schule notwendig. Das Unterrichtsfach Pädagogik ermöglicht als ein Fach des gesellschaftswissenschaftlichen Aufgabenfeldes in besonderer Weise, das Angewiesensein der Gesellschaft und des Einzelnen auf Erziehung und Bildung zu verdeutlichen und die gesellschaftlichen und individuellen Bedingungen für erzieherisches Handeln aufzuzeigen.

Quelle: siehe Seitenende.
Curriculum Sek. II (G9)
Curriculum Sek. II (G8)
Leistungs­bewertung
Angaben zur Facharbeit

Philo­sophie

  • Das Fach
  • Praktische Philosophie
  • Philosophie & Religion
  • Perspektiven
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„Philosophia“ heißt auf Altgriechisch in etwa „Liebe zur Weisheit“. Der Begriff wurde vor etwa zweieinhalbtausend Jahren von Sokrates geprägt, einem der ersten Philosophen Europas.

Weise ist jemand, der über grundlegende, existentielle Fragen vernünftig nachdenkt und sich aufgrund der erlangten Einsicht vernünftig orientiert in seinem Handeln. Wer die Weisheit liebt, wer philosophiert, denkt also über grundlegende, existentielle Fragen nach. Das tun bereits Kinder spontan, wenn sie sich etwa fragen, warum sie eigentlich sie selbst sind und nicht jemand anderes. Schon in späteren Jugendjahren aber haben es viele Menschen weitgehend bereits verlernt, über grundlegende Fragen selbst nachzudenken, und halten sich lieber an etablierte Meinungen, als gälten sie selbstverständlich.

Dem versucht der Philosophieunterricht entgegen zu arbeiten: Vermeintlich selbstverständliche Annahmen werden unter Vorbehalt gestellt und daraufhin überprüft, inwiefern sie vernünftig begründet sind. Die staunenswerte Offenheit grundlegender Fragen unserer Existenz soll frei gelegt werden.

Quelle: siehe Seitenende.

Die alten Griechen glaubten, dass Philosophie mit Sich-Fragen anfängt. Wenn diese Annahme wahr ist, sollten Kinder und Jugendliche hervorragende Philosophen abgeben, da sie von Natur aus viele Dinge wissen wollen. Im Unterrichtsfach Praktische Philosophie soll dieser Frage-Sinn gefördert und in viele Richtungen gelenkt werden.

Das Wort „Philosophie“ wurde von den Griechen geprägt und bedeutet „Liebe zur Weisheit“. Ein Philosoph ist nicht unbedingt weise, aber ein Philosoph möchte weise werden. Und zwar, der philosophischen Tradition folgend, in jeder Hinsicht: in Bezug auf die eigene Person, die Menschen um einen herum und die Welt, in der wir leben.

Im Unterrichtsfach Praktische Philosophie werden daher lebensbezogene Themen behandelt, die sich den 7 Fragekreisen zuordnen lassen:

  1. Die Frage nach dem Selbst
  2. Die Frage nach dem Anderen
  3. Die Frage nach dem guten Handeln
  4. Die Frage nach Recht, Staat und Wirtschaft
  5. Die Frage nach Natur, Kultur und Technik
  6. Die Fragen nach Wahrheit, Wirklichkeit und Medien
  7. Die Frage nach Ursprung, Zukunft und Sinn.

Die jungen Philosophen und Philosophinnen erhalten im Laufe des Unterrichts einen Überblick über die Entstehung und Geschichte der Philosophie und befassen sich mit lebensnahen Themen anhand von exemplarischen Beispielen, die durch unterschiedliche Methoden und Medien vermittelt werden und sich immer auf die 7 Fragekreise beziehen.

Die Methoden zur Umsetzung der Lerninhalte sind breit gefächert und richten sich nach den jeweiligen Lerninhalten. Hier seien einige wichtige Methoden des Philosophieunterrichts genannt:

  • Projektarbeit
  • Argumentationen führen
  • Gedankenexperimente
  • Schreibgespräche
  • Dilemmadiskussionen
  • Philosophische Texte erschließen

Bei den SchülerInnen und Schülern, die das Fach Praktischen Philosophie wählen, sollte die Bereitschaft vorhanden sein, über Gegebenes nachzudenken und dieses zu hinterfragen, sich mit anderen darüber auszutauschen und zu diskutieren.

Quelle: siehe Seitenende.

Grundlegende Fragen beantwortet auch die Religion: Während an der Schule Philosophie und Religion vielfach wie Gegensätze erscheinen, sind sie dies in der Geschichte keineswegs. Im gemeinsamen Unternehmen der Beantwortung grundlegender Fragen und des Gebens grundlegender Orientierung haben sich Religionen und Philosophien in der europäischen Geistesgeschichte stets aneinander inspiriert und miteinander verbunden. Die späte Antike und das Mittelalter waren so in Europa vor allem auch eine Zeit des Philosophischwerdens der christlichen Religion (auch: der muslimischen und jüdischen), und Philosophen dieser Zeit waren stets auch Christen (oder Muslime oder Juden). Erst in der Neuzeit traten neuartige atheistische Philosophien in Gegensatz zu Religion, aber für viele wichtigste Philosophen der Neuzeit, wie etwa Kant, gilt dies so nicht.

Quelle: siehe Seitenende.

Als Experten für Blicke über Tellerränder werden philosophisch gebildete Menschen auch heute in vielen einzelnen Bereichen des Wissens und Könnens weiter geschätzt: Sie werden keine überspezialisierten Fachidioten werden, und verfügen eben deshalb auch über Voraussetzungen zu umfassender Neuerung in den ihnen anvertrauten Bereichen. Wer sich mit Philosophie beschäftigt, entwickelt also Fähigkeiten nicht nur für eine einzelne mögliche berufliche Spezialisierung, sondern für viele. Er erwirbt eine entscheidende Voraussetzung, das Spektrum der verschiedenen wissenschaftlichen und beruflichen Spezialisierungen zu überschauen und sich in ihm zu orientieren.

Quelle: siehe Seitenende.
Curriculum Sek. I (G9)
Curriculum Sek. I
Curriculum Sek. II
Leistungs­bewertung
Angaben zur Facharbeit

Physik

  • Das Fach
  • Perspektiven
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In der Physik werden grundlegende Naturerscheinungen wissenschaftlich untersucht. Die Eigenschaften und das Verhalten der Natur werden mit Hilfe von Modellen und Gesetzmäßigkeiten erklärt. Dabei kommen sowohl experimentelle, als auch theoretische Methoden zum Einsatz. In der Schule werden unter anderem die Teilgebiete Mechanik, Optik, Elektrizität und Magnetismus, Akustik, Atomphysik und Kernphysik, Quantenphysik, Relativitätstheorie und Teilchenphysik unterrichtet.

Der Physikunterricht erstreckt sich kontinuierlich von der siebten Klasse bis zum Abitur.

Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten im Wechselspiel von aktivem Experimentieren und theoretischen Überlegungen im Unterricht physikalische Fragestellungen weitestgehend selbständig. Physikalische Erkenntnisse dienen anderen Naturwissenschaften wie der Chemie und Biologie häufig als Grundlage. Auch die Rolle der Wissenschaft für die Gesellschaft wird immer wieder thematisiert.

Quelle: siehe Seitenende.

Die Beschäftigung mit den bisweilen komplexen physikalischen Strukturen schärft das Denkvermögen der Schülerinnen und Schüler. Darüber hinaus lernt man kritische Distanz zu Hypothesen halten, nicht zuletzt zu den eigenen. Viele ehemalige Schülerinnen und Schüler der Physik-Leistungskurse haben im Anschluss erfolgreich ihr Hochschulstudium abgeschlossen, z.B. in Physik, Mathematik, anderen Naturwissenschaften, Ingenieurswissenschaften oder auch Philosophie.

Quelle: siehe Seitenende.
Curriculum Jgst. 5 (G9)
Curriculum Jgst. 7 (G9)
Curriculum Sek I
Curriculum EF
Curricukum Q-Phase GK
Curriculum Q-Phase LK
Leistungs­bewertung
Angaben zur Facharbeit

Wirtschaft-Politik / Sozial­wissen­schaften

  • Kurz & knapp
  • Das Fach
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Beim Fach Sozialwissenschaft/ Wirtschaft-Politik geht es um die Beschäftigung mit sozialen, wirtschaftlichen und politischen Zusammenhängen unserer Gesellschaft. Dabei sollen zum einen die ideengeschichtlich-historischen Wurzeln unserer heutigen sozialen, ökonomischen, staatlichen und überstaatlichen Ordnung vermittelt werden, zum anderen auch ein Verständnis für die Konflikte geweckt werden, die sich in und aus diesen Gegebenheiten ergeben.

Quelle: siehe Seitenende.

Das Fach Wirtschaft-Politik gehört dem gesellschaftswissenschaftlichen Aufgabenfeld (Fächergruppe II) an. Ziel des Unterrichts ist es, sich in der komplexen gesellschaftlichen Wirklichkeit und in einer globalisierten Ökonomie zu orientieren sowie politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Fragen und Probleme angemessen beurteilen zu können.

Die besondere Bedeutung des Fachs besteht in der Befähigung zur Wahrnehmung der verschiedenen Bürgerrollen in einer demokratischen Gemeinschaft. Die politische und ökonomische Bildung durch das Fach Politik - und später durch Sozialwissenschaften - ermöglicht eine Entwicklung allgemeiner politischer Mündigkeit und vertieftes Verstehen wirtschaftlicher Zusammenhänge und ökonomisch geprägter Lebenssituationen. Der Unterricht befähigt die Schüler, sich in einer globalisierten Ökonomie zu orientieren sowie politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Fragen und Probleme kompetent und sitiuationsgerecht zu beurteilen. Außerdem entwickeln sie im Fach die notwendige Handlungsbereitschaft und -fähigkeit, in ökonomisch und politisch geprägten Lebenssituationen individuelle und kollektive Interessen wahrzunehmen.

Das Fach Sozialwissenschaften setzt in der Oberstufe neu ein und gehört in das gesellschaftswissenschaftliche Aufgabenfeld. Im Unterricht werden integrativ Inhalte aus drei wissenschaftlichen Disziplinen behandelt: Wirtschaft, Soziologie und Politikwissenschaft.

Die Soziologie, d.h. die Lehre von der Gesellschaft, beschäftigt sich mit dem Aufbau von der Gesellschaft bzw. generell Gesellschaften. Sie fragt aber auch danach, wie sich das Zusammenleben der Menschen ändert, warum dies in der Art und Weise vorgeht und wie die zukünftige Gesellschaft aussehen könnte. Die Ökonomie( Wirtschaftswissenschaft) geht der Frage nach, wie Bedürfnisse der Menschen durch Güterproduktion befriedigt werden und untersucht die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftsvorgänge auf nationaler und internationaler Ebene. Die Politikwissenschaft setzt sich mit der Regelung menschlichen Zusammenlebens, mit Fragen nach der Erlangung von Macht und Herrschaft sowie deren Kontrolle auseinander.

Quelle: siehe Seitenende.
Curriculum Klasse 5 & 6
Curriculum Klasse 7 & 8 (G9)
Curriculum Klasse 8 & 9
Curriculum EF
Curriculum Q-Phase
Leistungsbewertung
Angaben zur Facharbeit

Religion

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In einer zunehmend pluralen Gesellschaft ist es die Aufgabe des Fachs Religionslehre die Schülerinnen und Schüler mit der christlichen Tradition in unserer heutigen Zeit in Berührung zu bringen. Mit dem Ziel religiöser Bildung vor dem Hintergrund von Dialogfähigkeit, Aufklärung, Demokratie und wissenschaftspropädeutischem Arbeiten ist der Religionsunterricht fester Bestandteil des Fächerkanons. Dabei legen wir Wert auf eine konfessionelle Deutlichkeit und ökumenische Offenheit.

Das Fach Religion ist ein besonders Fach, weil hier auch Werturteile, Haltungen und Verhaltensweisen eine wichtige Rolle spielen, die sich einer unmittelbaren Leistungskontrolle entziehen. Eine Glaubenshaltung der Schülerinnen und Schüler soll vom Religionsunterricht ermöglicht werden, darf aber trotzdem nicht vorausgesetzt oder gefordert werden. Dies bedeutet, dass die Leistungsbewertung im Religionsunterricht unabhängig von der Glaubensentscheidung der Schülerinnen und Schüler zu erfolgen hat.

Quelle: siehe Seitenende.

Der Religionsunterricht fördert neben der religiösen auch die Persönlichkeitsbildung und leistet somit einen wichtigen Beitrag zum Bildungs-und Erziehungsauftrag der Schule. Er ist für Schülerinnen und Schüler jeglicher Überzeugung offen und fördert somit neben der Pluralität auch den Dialog. Der  Religionsunterricht am Gymnasium Rodenkirchen orientiert sich grundsätzlich an den Schülerinnen und Schülern, indem er sie in ihren eigenen Bildungsprozess einbezieht und ihre persönliche Freiheit respektiert. Darüber hinaus motiviert er die Jugendlichen dazu, sich selbst und einander als Geschöpfe Gottes mit individuellen Fähigkeiten und Grenzen im Blick auf gemeinsame Aufgaben anzunehmen und zu stärken.

Wir möchten Kinder und Jugendliche in dieser ersten Phase des Suchens und Findens begleiten und nehmen ihre Sorgen, Hoffnungen und Lebensfragen ernst. Es wird ein Raum zur Selbst- und Fremdwahrnehmung geschaffen, indem sowohl das Verständnis füreinander als auch die Annahme des Selbst gefördert werden. Genauso wichtig ist uns die Meinungsbildung der Schülerinnen und Schüler. Religiöse Phänomene, plurale Lebensverhältnisse und Sinndeutungsangebote werden untersucht, reflektiert und diskutiert, so dass es jedem jungen Menschen ermöglicht wird, von der eigenen Vernunft fundiert begründet eine eigene Position beziehen zu können.

Der Umgang mit Gottes Schöpfung, der Erde als auch ihren Bewohnern, ist in vielerlei Hinsicht im Religionsunterricht verankert. Es gilt, damit verantwortungsvoll und nachhaltig umzugehen und somit unmittelbar die Konsequenzen für das eigene Handeln zu überprüfen, zu hinterfragen und gegebenenfalls zu ändern.

Die christliche Ausrichtung unserer abendländischen Kultur, wie auch die biblisch-christliche Tradition, sind ebenfalls elementare Bausteine unseres Religionsunterrichts. Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler im Umgang mit der Bibel zu befähigen, sowie ihre Auslegung vor dem Hintergrund der jeweiligen Entstehungszeit altersgemäß zu vermitteln und somit Zugänge zu ermöglichen und Fragen zu beantworten. Zum Verständnis des eigenen Glaubens gehört auch die Offenheit für andere Religionen und Weltanschauungen. Durch das Kennenlernen und Untersuchen anderer Glaubensgemeinschaften, schaffen wir einerseits Toleranz für das Fremde und andererseits ein Bewusstwerden des Eigenen.

Quelle: siehe Seitenende.
Curriculum Klasse 5-7 (G9)
Curriculum Sek. I
Curriculum EF
Curriculum Q1
Curriculum Q2
Leistungs­bewertung
Präambel
Curriculum Klasse 5
Curriculum Klasse 6
Curriculum Klasse 7
Curriculum Klasse 8
Curriculum Klasse 9
Curriculum EF
Curriculum Q1
Curriculum Q2
Leistungs­bewertung

Spanisch

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Hola a todos! Aprendemos español en el Gymnasium Rodenkirchen... Ibiza, Mallorca, Latinoamérica, playa, sol, música y mucho más....es gibt viele gute Gründe Spanisch an unserem Gymnasium zu lernen.

Spanisch ist eine der wichtigsten Sprachen der Welt und auch an den Schulen in Deutschland wollen sie immer mehr Schüler/innen lernen. Spanisch wird als Welt- und Kultursprache heute von ca. 570 Millionen Menschen als Muttersprache gesprochen. Es ist offizielle Staatssprache in Spanien und über 20 weiteren Ländern, insbesondere in Hispanoamerika und Teilen der USA.

Spanisch ist in vielen Bereichen von großer Bedeutung: im Welthandel, in der Politik, als Amtssprache in zahlreichen internationalen Organisationen, in der Entwicklungshilfe und nicht zuletzt in Kultur, Sport und Tourismus.

Quelle: siehe Seitenende.
Curriculum Sek. I
Curriculum Sek. II
Leistungs­bewertung
Leistungs­bewertung Distanzlernen
Angaben zur Facharbeit

Sport

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Vogel fliegt, Fisch schwimmt, Mensch läuft (Emil Zatopek, tschechischer Langstreckenlegende). Wer körperlich fit werden will, muss Sport treiben. Die Sportart selber ist dabei vollkommen egal. Ob Schwimmen, Radfahren, Joggen oder Yoga – Hauptsache man bewegt sich und fühlt sich nach dem Sport wohl oder ist mit seiner Leistung am Ende zufrieden. Wenn man dann vielleicht sogar den eigenen „Schweinehund“ überwunden hat – dann prägt das auch für das weitere Leben. „Wer sich quälen kann, erweitert seine Möglichkeiten“, behauptet Tengelmann-Chef Karl-Ervian Haupt.

Quelle: siehe Seitenende.

Das Fach Sport am Gymnasium Herkenrath hat viele Zielsetzungen und Perspektiven: Die Freude an regelmäßiger Bewegung, eine mentale, psychische und körperliche Gesundheitsförderung, die Entwicklung einer gesunden Kondition und Motorik, die Freude an Spiel, Leistung und fairem Wettkampf – sowohl miteinander als auch gegeneinander – als auch die Einsichtsvermittlung in die Notwendigkeit der Einhaltung von vereinbarten Regeln für alle sind nur ein paar von vielen wichtigen Zielen eines multiperspektivischen, modernen Sportunterrichts und des außerunterrichtlichen Sports.

Dabei liegt uns besonders am Herzen bei den Kindern eine dauerhafte Motivation für lebenslanges Sporttreiben und gesunde Bewegung in vielfältiger Weise zu schaffen. Die sozialen und psychischen Komponenten des Sports, das gemeinsame Sporttreiben, die Freude am Sich-Messen mit anderen, der respektvolle Umgang mit in Sieg und Niederlage und nicht zuletzt der Respekt und die Anerkennung für gute individuelle Leistungen stärken den Charakter und entwickeln den Willen individuell „sein Bestes“ zu geben. Somit hat Sport nachhaltige positive Auswirkungen auf das Zusammenleben in unserer Gesellschaft und die langfristige Gesundheit jedes Einzelnen in der Gemeinschaft, dies belegen zahlreiche wissenschaftliche Studien.

Schon der römische Dichter Juvenal wusste: „Mens sana in corpore sano“ – In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist.

Sport verbindet die Menschen und die Nationen. Das sieht man bei jeder Fußball-Weltmeisterschaft und bei den Olympischen Spielen. Dort steht allerdings auch oft der Konkurrenz- und Wettkampfgedanke im Vordergrund. Gerade
in den traditionellen Sportarten wie Fußball Handball, Leichtathletik. Wie schön ein Teamsport – trotz des „Sich-Miteinander-Messens“ – sein kann, haben z.B. die deutschen Beachvolleyballer und Volleyballerinnen bei ihren Olympiasiegen gezeigt. Nicht nur deshalb werden im neuzeitlichen Sportunterricht auch „neue“ Sportarten gelehrt: Weg von reinen normierten Bewegungen hin zu freiheitlichen, kreativen und damit nicht-normierten Formen des Sporttreibens.

Nichtsdestotrotz heißt das aber noch lange nicht, dass sich „Leistung“ nicht mehr lohnt. Sportlich talentierte und engagierte Schüler und Schülerinnen haben die Möglichkeit unter dem olympischen Motto „Höher, Schneller, Weiter“ auch am Gymnasium Rodenkirchen ihr Können zu zeigen.

Quelle: siehe Seitenende.
Curriculum Sek. I (G9)
Curriculum Sek. I
Curriculum Sek. I​I
Leistungs­bewertung

Quelle: gymnasium-herkenrath.de/unterricht/faecher/