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MINT am GymRo

Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik aus Leidenschaft

Wir sind ausgezeichnet

Unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz NRW wurde unsere Schule im Jahr 2021 von der Ministerin für Schule und Bildung Yvonne Gebauer und von dem Vorsitzenden Thomas Sattelberger zum ersten Mal mit dem Signet „MINT-freundliche Schule“ ausgezeichnet. Damit werden unsere Anstrengungen im MINT-Bereich geehrt und für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Unternehmen sowie für die Öffentlichkeit sichtbar gemacht.

Grundlage der Auszeichnung zur MINT-freundlichen Schule ist ein anspruchsvoller und standardisierter Kriterienkatalog, nach dem Schulen bewertet werden. Hierbei müssen Schulen mindestens 10 von 14 Kriterien erfüllen. Unsere Bewertung kann sich wahrlich sehen lassen:

  1. 1. Die MINT-Schwerpunktbildung ist im Schulprogramm festgeschrieben.
  2. 2. Die Schule bietet einen Fächerkanon, der die MINT-Schwerpunktbildung deutlich heraushebt.
  3. 3. Die Schule benennt einen Verantwortlichen für die Entwicklung und Vertiefung ihres MINT-Profils.
  4. 4. Die Schule bietet Zusatzangebote im MINT-Bereich, die über die Lehrpläne und Richtlinien hinausgehen.
  5. 5. Die Schule nimmt jedes Jahr mindestens an einem MINT-Wettbewerb teil.
  6. 6. Die Schule bezieht die Eltern in MINT-Projekte und Informationsveranstaltungen zur Fächer- und Berufswahl mit ein.
  7. 7. Die Schule bietet für alle Schüler eine vertiefte und praxisnahe Berufswahlorientierung unter besonderer Berücksichtigung von MINT-Berufen an.
  8. 8. Die Schule übernimmt besondere Anstrengungen, um mehr Mädchen für MINT-Fächer zu begeistern.
  9. 9. Die Schule pflegt den Kontakt zu einem Wirtschaftspartner mit MINT-Schwerpunkt.
  10. 10. Die Schule bezieht außerschulische Partner, wie z.B. Berufsschulen, Museen, Stiftungen und Hochschulen in die MINT-Unterrichtsgestaltung ein.
  11. 11. Die Schule stellt die Teilnahme ihrer Lehrkräfte an MINT-bezogenen Fortbildungen sicher und dokumentiert sie.
  12. 12. Die Schule erstellt eine MINT-Jahresplanung.
  13. 13. Die Schule ist in der Lage, anschaulichen und aktivierenden MINT-Unterricht zu gestalten.
  14. 14. Die Schule kooperiert zur Verbesserung ihres MINT-Angebots mit anderen Schulen in der Region.

Zahlreiche Partner und Unternehmen erkennen die Ehrung als Zeichen der MINT-Qualität in Nordrhein-Westfalen an. Zum Beispiel:

„MINT-freundliche Schulen“ begeistern unsere Kinder und Jugendlichen auf vielfältige Art und Weise für Forschung und Innovation. Die ausgezeichneten Schulen sind Beispiele dafür, wie wir durch beste Bildung Zukunft schaffen“. 

Yvonne Gebauer (Ministerin für Schule und Bildung des Landes NRW)

Warum MINT?

Von Astrophysik über Neurobiologie und Wirtschaftsinformatik bis zur Zweiradmechanik – das Spektrum der Berufssparte, in denen geschulte Kenntnisse und Kompetenzen in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik unverzichtbar sind, ist enorm.

Unser Anliegen ist es, die Schüler*innen für diese Fächer zu begeistern und ihnen den Praxisbezug und die Bedeutsamkeit der MINT-Themen nahe zu bringen. Neben dem Fachunterricht bieten wir in der Mittelstufe MINT-Kurse im Differenzierungsbereich an, in der Oberstufe können Projektkurse mit MINT-Themen gewählt werden und darüber hinaus gibt es ein vielfältiges außerunterrichtliches Angebot für die einzelnen Jahrgangsstufen.

Fachunterricht

Das Hauptaugenmerk unserer Arbeit liegt auf dem Unterricht. Besonders in den Naturwissenschaften und in der Informatik werden zahlreiche Projekte durchgeführt, in denen Schüler*innen kreativ arbeiten sowie selbstständig experimentieren können, zum Beispiel:

Differen­zierungs­unterricht

Für die Jahrgangsstufe 8 und 9 (für G9: 9 und 10) wählen die Schülerinnen und Schüler ein zwei- bis dreistündiges Differenzierungs­fach. Für MINT-Interessierte stehen hier die Kurse „Informatik“ und „Naturwissenschaften – Kriminalistik“ zu Wahl.

In Informatik werden die Grundlagen des Programmierens und der Computertheorie besprochen, die Schülerinnen und Schüler erlernen den Umgang mit Tabellenkalkulationen und HTML und es wird anwendungsorientiert programmiert, zum Beispiel mit der Programmierumgebung „Robot Karol“, dem kleinen Roboter BOB3 oder mit den Robotics-Bausätzen von Fischertechnik. Neben der theoretischen Informatik, die die Themengebiete Aufbau (Hardwarekomponenten) und die Funktionsweise eines Computers (z.B. Binärsystem, Schaltungslogik etc.) behandelt, steht ein projektorientierter und praxisorientierter Themenzugang mit dem Ziel des Erwerbs von Grundkenntnissen beim Programmieren im Fokus. Daher wird didaktisch der Lernweg so angelegt, dass er gemäß eines Spiralcurriculums Lerninhalte aus den zuvor behandelten Themengebieten (z.B. Wenn-Dann-Funktionen in Excel, deterministische Automaten bei Kara, Erlernen von Syntax in HTML, bei Robot Karol usw.) immer wieder aufgreift, vertieft und durch die SuS in die jeweilige Programmierumgebung transferiert und adaptiert werden kann.

Der Kurs „Kriminalistik“ umfasst drei Wochenstunden und wird in gleichen Anteilen von Chemie-, Biologie- und Physiklehrerinnen und -lehrern unterrichtet. Während die Chemiker sich beispielsweise mit der Untersuchung von Fingerabdrücken und Blutspuren beschäftigen, untersuchen die Biologen die Wirkung von Nervengiften auf den menschlichen Körper und den genetischen Fingerabdruck. In den Stunden mit physikalischem Schwerpunkt wird unter anderem der Mord an Alexander Litwinenko durch radioaktive Stoffe oder die Entstehung unseres Universums untersucht.

Differenzierungs­kurs Kriminalistik: Fächerübergreifend auf Spurensuche gehen.

Projektkurse

Um wissenschaftliche Denk- und Arbeitsweisen zu vertiefen, können die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II für die zwei Halbjahre der Q1 einen Projektkurs wählen. An unserer Schule werden zurzeit angegliedert an die MINT-Fächer der Projektkurs „Informatik“ und der fächerverbindende Projektkurs „Teach Science“ angeboten.

Im Projektkurs „Informatik“ liegt der Schwerpunkt auf dem Bauen und Programmieren eines Roboters mit den Elementen von Lego-Mindstorm.

„Teach Science“ ist ein MINT-fächerverbindender Projektkurs, in dem Schülerinnen und Schüler der Q1 naturwissenschaftliche Experimente, spielerische Programmieraufträge, kreative Technik und spannende Knobelaufgaben für jüngere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zusammenstellen und durchführen.
Geplant ist für diesen Kurs eine Kooperation mit der Initiative „TuWaS! – Technik und Naturwissenschaften an Schulen“, die für die Jahrgangsstufen 5 bis 7 Experimentiereinheiten für verschiedenen MINT-Themen für Schulen konzipiert hat und zur Verfügung stellt.

Exkursionen

Das Einbeziehen von außerschulischen Lernorten dient sowohl der Festigung der um Unterricht erarbeiteten Themen als auch zur Perspektiveröffnung für mögliche Wege nach dem Schulabschluss. Beispiele für Exkursionen, die regelmäßig an unserer Schule durchgeführt werden, sind:

Wettbewerbe

Durch die Teilnahme an Schülerwettbewerben können Schülerinnen und Schüler ihre individuellen Interessen und Begabungen stärken und ihre Kompetenzen im fachlichen, methodischen und sozialen Bereich vertiefen, zum Beispiel bei

Girls' & Boys' Day

Der jährlich stattfindende Girls‘ & Boys‘ Day richtet sich an alle, die gerne verschiedene Berufsfelder kennenlernen und etwas Neues ausprobieren möchten. Entgegen bestehender Klischees lassen sich hier Berufe entdecken, in denen aktuell nur wenige Frauen bzw. Männer arbeiten. Dazu gehören auch MINT-Berufe wie beispielsweise Bauingenieur*in, Elektroniker*in, Industriemechaniker*in, Informatiker*in oder Physiker*in.

Parallel zu den Angeboten des Girls‘ & Boys‘ Days findet für die Schülerinnen der EF die Gesprächsrunde „durch die gläserne Decke“ statt, in der beruflich erfolgreiche Frauen über ihren Werdegang berichten und die Fragen der Schüler*innen offen und anschaulich beantworten.

Studium Universale und FFP-A

Das „Studium Universale“ und das „Forder-Förder-Projekt-Advanced“ (FFP-A) stellen besondere Angebote im Rahmen der Begabtenförderung an unserer Schule dar.

In der Vortragsreihe des Studium Universale gibt es immer wieder spannende Vorträge zu MINT-Themen, z.B. Kriminalbiologie, Bionik, New Space, Paradoxa in der Relativitätstheorie und verrückte Experimente in der Biologie. Die Vorträge finden etwa einmal pro Monat statt und werden von internen und externen Experten (Lehrer*innen, Eltern, Wissenschaftler*innen…) in der Schule gehalten.

Das FFP-A ist ein Angebot für Schüler*innen, deren Begabungen und Interessen nicht an ein Schulfach angebunden sein müssen, sondern beispielsweise in den Bereichen Marketing, Astronomie oder Medizin liegen. Über ein selbstständig ausgewähltes Thema verfassen sie eine wissenschaftliche Arbeit und präsentieren ihre Ergebnisse mithilfe einer Power-Point-Präsentation. Themenbeispiele sind „Die Macht der Sprache“, „Wie könnte die Regeneration von dem Tier Axolotl auf den Menschen übertragen werden“ oder „Einfluss von Umweltfaktoren auf die Persönlichkeitsentwicklung“.

Projekt­woche und Arbeits­gemein­schaften

In der Projektwoche vor den Herbstferien und in Arbeitsgemeinschaften können sich die Schüler*innen jahrgangsübergreifend mit MINT-Themen beschäftigen. In den letzten Jahren gab es beispielsweise folgende Angebote:

Wochenend- und Ferienkurse

Schüler*innen, die sich für MINT-Kurse und Workshops an Wochenenden und in den Ferien interessieren, werden hier fündig:

MINT-Kalender

Jährlich wiederkehrende MINT-Ereignisse auf einem Blick.

Januar

Febuar

März

April

Mai

Juni

Juli

August

Sep­tem­ber

Oktober

No­vem­ber

De­zem­ber

Kontakt

Du hast Fragen? Kontaktiere einfach die Fachlehrer*innen oder unsere MINT-Koordinatorin Frau Dietershagen.

Fachschaft Biologie

Fachschaft Chemie

Fachschaft Informatik

Fachschaft Mathematik

Fachschaft Physik