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Kein Abschluss ohne Anschluss!
Die Studien- und Berufsorientierung am Gymnasium Rodenkirchen setzt sich aus mehreren Bausteinen in Sekundarstufe I und II zusammen, die teilweise durch die KAoA-Initiative (Kein Abschluss ohne Anschluss) der derzeitigen
Landeregierung festgelegt sind. Ziel der Initiative ist es, einen verbindlichen Übergang zwischen Schule und Studium oder Ausbildung zu schaffen.
In der Sekundarstufe I ist das Ziel der Studien – und Berufsorientierung, Potenziale zu erkennen, Berufsfelder kennenzulernen und die Praxis der Arbeitswelt zu erproben.
Dies tun die Schüler und Schülerinnen des Gymnasium Rodenkirchen im Rahmen des Einstieginstruments, der Berufsfelderkundung und dem Betriebspraktikum. Diese Bausteine der Studien- und Berufsorientierung sind
sogenannte Standardelemente. Sie bauen aufeinander auf und gelten als Schulveranstaltungen.
Mit dem Berufseinstiegsinstrument beginnt für Schüler:innen in der Jahrgangsstufe 9 die beruflichen Orientierung am Gymnasium Rodenkirchen. Das Verfahren löst die bisherige Potenzialanalyse ab – inhaltlich überarbeitet,
methodisch neu gedacht und gezielt auf die Anforderungen einer sich wandelnden Arbeitswelt ausgerichtet.
Praxisnah und handlungsorientiert
Das neue Instrument basiert auf zwei praxisnahen Aufgaben, die typische berufliche Situationen aus verschiedenen Tätigkeitsfeldern simulieren. Beide
Aufgaben ermöglichen den Jugendlichen, ihre Stärken in realitätsnahen Szenarien zu entdecken und auszuprobieren.
Fokus auf Selbstreflexion und Eigenverantwortung
Im Mittelpunkt steht die Stärkung der Selbstwahrnehmung: Mit dem sogenannten Stärkenkompass dokumentieren die Schüler:innen ihre Erkenntnisse, reflektieren Fremdeinschätzungen von Mitschüler:innen und
Begleitpersonen und entwickeln so ein individuelles Profil ihrer Kompetenzen. Dieses Verfahren fördert Selbstwirksamkeit, Motivation und die Fähigkeit, eigene Stärken bewusst in die berufliche Zukunft zu übertragen.
Grundlage für weitere Schritte
Die Ergebnisse aus dem Einstiegsinstrument bieten eine solide Basis für die nächsten Etappen der Beruflichen Orientierung, wie z. B. die Berufsfelderkundung oder das Betriebspraktikum. Dabei hilft das Instrument, Interessen zu konkretisieren, Perspektiven zu erweitern und eigene Zielebewusster zu verfolgen. Das Einstiegsinstrument wird von einem außerschulischen Träger außerhalb der schulischen Räumlichkeiten durchgeführt. Der Träger wird unserer Schule zugelost und wechselt im Jahresrhythmus. Die Auswertungsgespräche, die es im Nachgang der Potenzialanalyse gab, sind für das Einstiegsinstrument nicht vorgesehen.
Schule – und dann? Diese Frage stellen sich sicherlich viele. Unsere Schule bietet hier verschiedene Orientierungsveranstaltungen zur Studien- und Berufswahl an, die wir kurz vorstellen möchten.
Zunächst möchten wir auf die enge Zusammenarbeit mit Herrn Dr. Lachmann von der Bundesagentur für Arbeit hinweisen, der unser schulischer Berater und Ansprechpartner ist. Er hat uns auf zahlreichen Veranstaltungen begleitet, steht zudem aber auch das ganze Jahr über für Einzelberatungen zur Verfügung, die in den vergangenen Jahren sehr gut und zahlreich angenommen wurden. So konnten sich Schülerinnen, Schüler und Eltern über Studienmöglichkeiten, Wege ins Studium (Universität, Fachhochschule, dualer Studiengang) und in die Ausbildung, Wege ins Ausland, Wege zur Studienplatzvergabe, aber auch über alternative Wege zum Abitur an unserer Schule informieren. Darüber hinaus bieten wir in Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit und verschiedenen Stiftungen eine jährlich stattfindende Informationsveranstaltung zum Thema Studienfinanzierung an.
Zusätzlich besuchen wir gemeinsam mit unseren Schülerinnen und Schüler verschiedene Ausbildungsmessen. Die Jahrgangsstufe EF informiert sich turnusgemäß auf der Ausbildungsbörse im Bezirksrathaus Rodenkirchen, die Jahrgangsstufe Q1 nutzt die umfangreichen Angebote der Messe „Einstieg“ in den Messehallen im Rahmen einer Schulveranstaltung.
Des Weiteren besteht die Möglichkeit verschiedene Informationsveranstaltungen der Universitäten, Hochschulen, aber auch der Unternehmen und der Bundesagentur für Arbeit zu besuchen.
Weitere Highlights sowie Ansprechpartner*innen sind in folgender Tabelle sowie im angehängten Curriculum zu finden. Über die Infobriefe zu Beginn des Schuljahres werden die Eltern zusätzlich per Email informiert.
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