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Basketball Mal Ganz Anders

Das Projekt „Rollstuhlsport macht Schule“ am Gymnasium Rodenkirchen

Im November 2011 konnte am Gymnasium Rodenkirchen das Projekt „Rollstuhlsport macht Schule“ realisiert werden. Erklärtes Ziel des Projektes war es, den SuS einerseits einen Eindruck von den Herausforderungen, die Rollstuhlfahrer im Alltag zu bewältigen haben (Umgang mit dem Rollstuhl) und den besonderen Leistungen, die Menschen mit Behinderung im Sportbereich erbringen, zu vermitteln. Andererseits war es unser Anliegen, die SuS in Kontakt mit Menschen zu bringen, die ihr Leben im Rollstuhl meistern.

Das Projekt wurde in zwei 8.Klassen sowie zwei Sportkursen der Qualifikationsphase im Rahmen des Sportunterrichts durchgeführt. Die zuständigen Sportlehrer waren Herr Peters, Herr Wehrs und Herr Roling. Geleitet wurde das Projekt von Herrn Dr. Strohkendl, Lehrwart des Deutschen Rollstuhl-Sportverbandes (DRS), der auch so nett war, 15 Aktiv-Rollstühle für das Projekt zur Verfügung zu stellen. Unterstützt wurde er von Herrn Kasapoglu, einem Spieler des Rollstuhlbasketballvereins RBC Köln99ers.

Ganz herzlich bedanken möchten wir uns an dieser Stelle bei Ute Herzog (stellvertretend für die Bezirksregierung) sowie beim Förderverein des Gymnasiums Rodenkirchen! Durch die finanzielle Unterstützung der Bezirksregierung sowie des Fördervereins ist die Umsetzung des Projektes überhaupt erst möglich geworden. Wir hoffen darauf, dass das Projekt in ähnlicher Form im kommenden Jahr fortgeführt werden kann.

 

Daniel Roling

Basketball mal ganz anders!

Als Herr Peters, unser Sportlehrer, uns fragte, ob wir an einem Rollstuhlbasketballprojekt teilnehmen wollten, waren wir von Anfang an begeistert. Das Projekt besteht aus zwei Doppelstunden. In der ersten Doppelstunde startete das Projekt mit einer Einführung. Wir lernten mit dem Rollstuhl umzugehen und natürlich auch Spaß daran zu haben. In der zweiten Doppelstunde spielten wir Basketball mal ganz anders! Wir lernten die einfachsten Grundlagen des Ballspiels. Am Ende spielten wir eine abgewandelte Form. Es war eine interessante Erfahrung, zu sehen, wie man als Rollstuhlfahrer mit den alltäglichen Herausforderungen klarkommt und auch ein bisschen Spaß mit dem Rollstuhl zu haben. Wir danken allen Unterstützern des Projekts, den Trainern und unserem Sportlehrer.

 

Klasse 8e

Rollstuhlsport in der Schule – ein Erfahrungsbericht

Wir vom Sportkurs Q1 hatten zwei Doppelstunden lang Unterricht im Rollstuhlfahren und Rollstuhl- Basketball  spielen.

In der ersten Doppelstunde hat uns der „Trainer“ Dr. Strohkendl beigebracht, wie man Rollstuhl fährt. Wir mussten Vertrauen zum Rollstuhl aufbauen und haben alle schnell gemerkt, dass es gar nicht so einfach ist, Rollstuhl zu fahren. Am Anfang hatten wir noch ziemliche Schwierigkeiten, haben dann aber sehr viel Spaß daran gefunden, besonders an den Gleichgewichtübungen, bei denen man nur auf den Hinterrädern steht und den Schwerpunkt bei uns und dem Rollstuhl finden mussten.

In der zweiten Doppelstunde sind wir dann in das Basketballspiel eingeführt worden, ein Spieler der Kölner 99ers (Gabriel Kasapoglu) hat uns seine Tricks gezeigt, wir haben gelernt, wie wir einen Korbleger im Rollstuhl machen und wie wir am besten werfen, passen und mit unseren Teamspielern spielen können.

Als krönender Abschluss wurden wir in 4 Teams eingeteilt und immer 2 Teams haben gegeneinander gespielt.

Ich und auch die anderen sind uns einig, dass es sehr toll war, eine solche Chance zu haben und das Thema Basketball so einzigartig abschließen zu dürfen. Wir haben uns durch die guten Erklärungen und Tipps schnell und gut eingefunden und bedanken uns für diese tolle Chance!

 

Luise Grothkopp  (Sportkurs Q1 SPG4)