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Aktivitäten

4. Japan - Redewettbewerb 2012

Alle zwei Jahre schreibt das Japanische Generalkonsulat in Düsseldorf einen Redewettbewerb aus, der
an der Volkshochschule Düsseldorf stattfindet. Um am Wettbewerb teilnehmen zu können, muss zuerst eine Bewerbung mit Lebenslauf und Angaben zu Japan-Aufenthalten sowie einen 600 – 1000 Zeichen langen selbstverfassten japanischen Aufsatz abschicken.

Auch dieses Jahr fand wieder so ein Wettbewerb statt...
... und dieses Mal mit zwei Mitgliedern unserer Japanisch-AG!
Das Thema dieses Jahr war allerdings etwas schwierig für uns: „Meine Gefühle/Gedanken bezüglich des 11. März 2011 (Tsunami, Erdbeben, Fukushima)“ Trotzdem setzten wir uns hin und schickten unsere Aufsätze und Bewerbungen ab..... und wurden angenommen! Am Sonntagmorgen, den 18. März 2012 sind wir, Caroline Marx (Q1) und Katharina Speelmans (9b), also in die Volkshochschule Düsseldorf gefahren. Trotz guter Vorbereitung waren wir ziemlich nervös und gingen vor dem Beginn des Wettbewerbs alles noch ein paar Mal durch. Die Jury bestand aus fünf Leuten, alles Japaner und „wichtige Persönlichkeiten“, wie z.B. der japanische Generalkonsulat persönlich, Yasuyuki Soma. Herr Soma eröffnete die Veranstaltung mit einer Begrüßungsrede (auf Deutsch!), in der er sagte, dass man mit diesem Wettbewerb insbesondere Leute dazu motivieren wolle, die Fremdsprache aktiv zu nutzen. Dann begann der offizielle Wettbewerb. Da es nach Altersklassen ging, begann die Kategorie ‚Anfänger Schüler’, die Jüngste natürlich zuerst. Das war in diesem Falle ich. Nachdem ich meine Rede vorgetragen hatte (leider mit einem leichten Blackout :S ) stellten die Jury-Mitglieder noch verschiedene Fragen. Aus wie vielen Personen meine Familie bestehe, zum Beispiel, oder welchen Beruf mein Bruder habe. Nach mir war meine Mitstreiterin Caroline dran; sie schlug sich sehr gut. Auch ihr wurden Fragen gestellt, die auch sie, so gut unsere Sprachkenntnisse es zuließen, beantwortete. In unserer Kategorie gab es sonst nur noch einen Teilnehmer.
Danach kamen die Kategorien ‚Studenten/Erwachsene Anfänger’ und ‚Fortgeschrittene’. Bei letzteren hörten wir beeindruckt zu, obwohl wir nur gut die Hälfte verstanden ;). Anschließend gab es eine kleine Pause, in der sich die Jury beriet, und wir so gut wie alle Zeitschriften und Flyer mitgehen ließen, die dort herumlagen.
Dann kam die Siegerehrung. Leider hat keine von uns gewonnen. ;( Sieger in unserer Kategorie war Denis S. aus Düsseldorf, der Japanisch allerdings als Unterrichtsfach hat und aufgrund dessen schon etwas weiter war als wir.
Wie die anderen Teilnehmer, die nicht den Hauptpreis bekommen hatten, erhielten wir trotzdem noch ein paar kleine Trostgeschenke aus den momentanen Krisengebieten Japans, wie eine kleine Kokeshi – Puppe, Teeuntersetzer im Samurai –Stil und ein japanisches kleines Aufstehmännchen. Am Ende hielt Herr Inadome von der Deutsch-Japanischen-Gesellschaft Niederrhein noch eine kleine Abschlussrede (ebenfalls in sehr gutem Deutsch!), in der er uns mitteilte, wie viel Deutschland letztes Jahr doch für Japan getan habe, durch die Spenden, durch die Hoffnung und durch das Mitgefühl. Dies habe Japan den Mut gegeben weiterzumachen, wieder aufzustehen und so zu werden wie es vorher war! Obwohl wir nicht gewonnen haben, können wir nur sagen, dass es eine einmalige und wunderbare Erfahrung war, die wir wohl nicht so schnell vergessen werden.

Katharina Speelmans, 9b

Die Teilnehmer am Redewettbewerb in der Kategorie Schüler: 1. Platz Denis S. aus Düsseldorf, umrahmt von den Mitgliedern der Japanisch-AG Caroline Marx (Q1) und Katharina Speelmans (9B).

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